Archiv für den Monat Oktober 2011

Musiktherapie in der Kinderklinik – Artikel

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Presseinformation der Universitätsklinik Ulm vom 09.08.2011

Heilsame Klänge für krebskranke Kinder
Von: Anne Huschka
Seit einigen Wochen unterstützt der Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm kleine Patienten mit Musiktherapie

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“, schrieb einst Victor Hugo. Was in Kindern vorgeht, die gegen den Krebs und um ihr Leben kämpfen, können sie oft nicht in Worte fassen. Seit kurzem finden die jungen Patienten Unterstützung bei einer Musiktherapeutin. Die Resonanz ist sehr gut, der Förderkreis würde das Angebot gerne erweitern.

Auf den Schock der Diagnose folgen für krebskranke Kinder und ihre Eltern meist Ängste vor der Behandlung, der fremden Krankenhauswelt, der Ungewissheit des Therapieerfolges. Der Alltag wird vom Behandlungsrhythmus bestimmt, Freunde und Familie wohnen oft weit entfernt. Jedes Kind reagiert anders auf diese Krisensituation. „Oft sind die Kinder blockiert“, weiß Elvira Wäckerle, die Vorsitzende des Förderkreises für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm. Gemeinsam mit Klinikpsychologin Iris Lein-Köhler fand der Verein eine versierte Musiktherapeutin. Wäckerle: „Wir freuen uns, dass Ursula Herpichböhm die Kinder seit 1. Juli seelisch unterstützt.“

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Neues im Oktober

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Am 24. September 2011 wurde die Musikstation eingeweiht. Die vielen Besucher wurden mit einem bunten Programm belohnt.

Zu Beginn war ein kleines Konzert „Musik auf der Station“ zu hören mit Instrumentalstücken und Liedern aus dem Mittelalter und aus unserer Zeit, mit mehrstimmigem Gesang sowie jazzigen Klängen.

Danach konnten die Gäste selbst zu den zahlreich vorhandenen Instrumenten greifen und eigene Töne erklingen lassen – bei der freien Improvisation gibt es keine ‚falschen Töne‘, aber zahlreiche Möglichkeiten, nonverbal miteinander zu kommunizieren, was den Teilnehmern viel Freude bereitete.

Eine Menge Spaß hatten Eltern und Kinder bei den anschließenden Fingerspielen, Liedern und Tänzen zum Herbst.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittages war, als Herr Pfarrer Weiner den kirchlichen Segen spendete für das bisherige und zukünftige Wirken in diesen Räumen.

Im Anschluss daran konnten die Gäste entspannenden Klängen lauschen und sich ganz diesem Genuss für Körper, Seele und Geist hingeben.

Zum Ausklang war noch einmal „Musik auf der Station“ zu hören. Irische Tänze, gespielt mit Concertina, Akkordeon, Geige und Gitarre rundeten den gelungenen Nachmittag musikalisch ab.

Nicht zu vergessen – es wurde natürlich auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt mit Kaffee und Kuchen, Getränken und köstlichem Fingerfood.

Nun kann die Musikstation durchstarten – Sie sind herzlich eingeladen zu kommen!